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Der
Gardesaal war der Aufenthaltsraum für die Garde des Königs. Die vier Marmorbüsten zeigen
die berühmtesten und mächtigsten französischen Generäle des 17. Jahrhunderts. Die
Deckengemälde des Schlosses zeigen in den Staatsräumen immer römische Mythologie, hier den
römischen Kriegsgott
Mars.
Im übrigen zeigen die Gemälde des Schlosses natürlich immer französische Szenen, da sie
allesamt Kopien der Originale aus Versailles sind. Somit verwundert es nicht, dass es keine
Gemälde hier im Schloss gibt, die die Wittelsbacher darstellen.
Ausmaße: 16.15m x 10.37m = 167,48m²
Lüster: 1 Stück mit 84 Kerzen und Stand- und Wandleuchter mit 128 Kerzen = 212
Marmor: Generalsbüsten (Condé, Turenne, Vauban und Villars) aus Carrara- und Postamente.
Kamin und Türeinfassungen aus Seravezza.
Mythologie: Medaillons zeigen die "Erziehung des
Mars", den "Gigantenkampf",
"Mars und
Venus" und
"Mars und
Minerva".
Gemälde: Das Deckengemälde zeigt den Triumph des
Mars.
Sein Wagen wird von Bellona gelenkt.
In seinem Gefolge
sind die Furien zu sehen.
Die Wandgemälde zeigen die "Schlacht von Neerwinden" (über dem Kamin);
"Einzug Ludwigs XIV. in Douai" und "Einzug Ludwigs XIV. in
Arras" (beide an der Eingangswand); "Einnahme von Orsoy", "Gefecht bei Leuze",
"Beschießung von Oudenaarde", "Einzug in Dünkirchen",
"Einnahme von Limburg" und die "Besetzung von Salins" (über den Türen).
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